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Der Verlobte des Prinzen - Teil 6 (Nach einem Manga von Asuma Risai und Kamon Saeko)

Während sie auf dem Weg zurück waren, rief Sung Ho Sekretär Green an und bat ihn, die Limousine bereit zu stellen. „Wo willst du hin?“, fragte Ashton neugierig, um Sekunden später schmerzvoll aufzustöhnen, da er seinen verletzten Knöchel belastet hatte. „Wo werden wir wohl hinfahren?“, Sung Ho verdrehte die Augen. „Ins Krankenhaus natürlich. Wir müssen dein Bein röntgen lassen.“, antwortete er. „So schlimm ist es doch nicht und eigentlich würde ich mich aber viel lieber ins Bett legen.“, meinte Ashton. „Geht´s noch? Dass muss untersucht werden. Basta.“, bestimmte Sung Ho. Und Ashton begriff, dass er wohl keine andere Möglichkeit hatte als es über sich ergehen zu lassen.

Als sie endlich im Krankenhaus ankamen, wurden sie schon erwartet. Ashton staunte dann auch, wie schnell alles ging. „Wenn man ein VIP ist geht wohl alles schneller.“, überlegte er.
Nach dem Röntgen stand fest, dass Ashtons Knöchel nur verstaucht war. Jedoch stellte der Arzt fest, dass ebenfalls zwei Rippen angebrochen waren. Nachdem der untersuchende Arzt dies Sung Ho mitgeteilt hatte, wollten sie Ashton für einige Tage zur Beobachtung im Krankenhaus behalten.

Ashton sah sich in dem Krankenzimmer um. „Das ist ein Krankenhaus?“, fragte er erstaunt. „Sieht wohl eher aus wie ein Hotelzimmer.“, kommentierte er.
Doch Sung Ho ging nicht darauf ein. Besorgt betrachtete er den Jüngeren. „Komm. Ich helfe dir dich umzuziehen.“, erwiderte er und half Ashton aus seinen Sachen.
Nachdem er sich umgezogen hatte, legte er sich auf das Bett. Nur kurze Zeit später kam der Arzt mit einer Infusion herein. „Was ist das?“, fragte Sung Ho. „Nur eine Kochsalzlösung mit einem starken Schmerzmittel. So sollte das Atmen weniger schmerzvoll sein.“, erklärte der Arzt. Sung Ho sah zu Ashton. „Du hast gar nichts gesagt.“, wütend schaute Sung Ho ihn an. Ashton wurde rot und blickte in die andere Richtung. „Ich wollte nicht, dass du dir Sorgen machst.“, flüsterte er leise. Sung Ho seufzte auf. Währenddessen legte der Arzt einen Zugang und schloss die Infusion an.
„Du solltest zurück gehen.“, meinte er zu Sung Ho. „Sag mir nicht was ich tun soll.“, herausfordernd sah Sung Ho Ashton an. „Ich entscheide wann und wohin ich gehe.“
Betreten schloss Ashton die Augen. Der Arzt sah den Kronprinzen an. „Ich werde in einer Stunde nochmal vorbei schauen.“, meinte er und verließ das Zimmer. Als sich die Tür hinter dem Arzt schloss sah Ashton Sung Ho an.
„Du solltest schlafen.“, traurig schaute Sung Ho Ashton an. „Dieser Junge hat etwas Besseres verdient.“, dachte er bei sich.
Ashton schloss wieder seine Augen. Langsam begann das Schmerzmittel zu wirken und die Anspannung unter der er stand, viel von ihm ab. Tränen traten ihm in die Augen und er begann zu zittern. Erschrocken schaute Sung Ho Ashton an. „Was ist los? Sind die Schmerzen schlimmer geworden? Ist dir kalt?“, panisch sprang Sung Ho auf. „N-n-ein.“, stammelte Ashton mit zitternder Stimme. „I-ich…“, versuchte er zu erklären, jedoch versagte seine Stimme und es kamen immer mehr Tränen. Verzweifelt drückte Sung Ho den Rufknopf. Als eine Pflegerin hereinschaute, bat Sung Ho, dass der Arzt nochmals kommen soll. Mit einem Blick auf Ashton nickte diese und verschwand wieder.
Kurze Zeit später erschien wieder der Arzt. „Mr. Bright?“, sprach er Ashton an, doch dieser antwortete nicht. Wissend nickte der Arzt. Er blickte Sung Ho an. „Ich werde veranlassen, dass er noch ein Beruhigungsmittel bekommt. Es war wohl einfach etwas zu viel.“, sagte er. „Hoheit.“, verabschiedete er sich mit einer leichten Verbeugung.
Sung Ho setzte sich zu Ashton auf das Bett und nahm den Kleineren vorsichtig in die Arme und strich sanft über dessen Rücken.
Kurze Zeit später kam die Pflegerin zurück und gab Ashton über den gelegten Zugang das Beruhigungsmittel. Es dauerte nicht sehr lange bis es anfing zu wirken und Ashton die Augen zu vielen.
Nachdem Sung Ho sich einen Kaffee geholt hatte, rief er Sekretär Green an und erklärte diesem die Lage und bat für die nächsten Tage Alles abzusagen und Wechselkleidung für Ashton vorbei zu bringen.

Nach zwei Tagen im Krankenhaus, war Ashton froh wieder hinaus zu kommen. Auch wenn er sich sicher war, wohl nur von einem Bett ins nächste zu wechseln, da Sung Ho scheinbar annahm er wäre zu verletzt um wieder herum zu laufen. „So, wie der sich benimmt, werde ich wohl keinen Freiraum bekommen.“, dachte Ashton seufzend, während er sich mit Hilfe von Sung Ho umzog. Anschließend wurde er in einen Rollstuhl verfrachtet und zum Auto gebracht.
„Hoheit! Mr. Bright!“, verabschiedete sich der Arzt, der sie begleitete.

In seinem Zimmer angekommen, atmete Ashton erst mal erleichtert auf. „Du solltest dich hinlegen.“, wies ihn Sung Ho an. „Ich habe lange genug herum gelegen.“, beschwerte sich Ashton. „Ich will in die Bibliothek.“, herausfordernd sah er Sung Ho an. Sung Ho starrte ihn an. „Ich denke nicht.“, stellte er mit einer Stimme fest, die keinen Widerspruch duldete. Böse sah Ashton ihn an. „Der Arzt hat gesagt, dass du dich noch ausruhen musst. Außerdem ist dein Knöchel noch geschwollen und muss hoch gelagert werden. Komm jetzt.“, sagte Sung Ho und hob Ashton einfach hoch und setzte in vorsichtig aufs Bett.
„Wenn es dir besser geht, werde ich dir etwas zeigen.“, versprach Sung Ho und reichte Ashton ein paar Tabletten, welche ihm verschrieben wurden. „Versprochen?“, fragte Ashton aufgeregt und ignorierte es. „Versprochen.“, seufzte Sung Ho. Ashton griff nach den Tabletten und dem Wasser.
Kurze Zeit später befand er sich wieder im Reich der Träume.

Nun war es schon etwas über eine Woche her, seit er aus dem Krankenhaus entlassen wurde.
Ashton drehte sich auf die Seite und blickte auf den schlafenden Sung Ho.
Vorsichtig strich er eine Strähne, die Sung Ho ins Gesicht viel zur Seite. „Er sieht so entspannt aus, wenn er schläft. Als wären seine Sorgen plötzlich verschwunden.“, stellte Ashton bei sich fest.
Langsam setzte er sich auf. Die angebrochenen Rippen schmerzten zwar noch etwas, aber das war inzwischen auszuhalten. Ashton schwang seine Beine aus dem Bett und betrachtete seinen Knöchel.
Dann bewegte er seinen Fuß und stand langsam auf. Auch der war inzwischen geheilt und schmerzte nicht mehr. Leise ging Ashton ins Bad.
Sung Ho schlief noch halb, als er seinen Arm ausstreckte um die Person, welche er neben sich vermutete zu umarmen. Als er jedoch ins Leere griff, richtete er sich erschrocken auf. Der Platz neben ihm war noch warm. Nervös schaute er sich um und atmete erleichtert auf, als er aus dem Badezimmer das Rauschen von Wasser hörte.
Kurze Zeit später kam Ashton aus dem Badezimmer. „Guten Morgen. Du bist wach?!“, war eher eine Feststellung als eine Frage. „Morgen. Wie geht es dir?“, fragte Sung Ho. „Gut.“ Skeptisch schaute Sung Ho Ashton an. „Das sagst du immer, auch wenn es nicht stimmt.“ „Aber mir geht es wirklich gut. Mein Fuß ist wieder völlig in Ordnung und meine Brust schmerzt auch nicht mehr so stark.“, erklärte er Sung Ho. „Zeigst du es mir heute?“, fragte er aufgeregt. „Erst wenn der Arzt das Okay gibt.“, lenkte Sung Ho ein. Ashton verzog das Gesicht. Wusste aber, dass er gegen Sung Ho in dieser Beziehung nicht ankommen würde. Sung Ho seufzte auf. „Dann lass uns jetzt ins Krankenhaus fahren. Wenn alles in Ordnung ist, werde ich dich dorthin bringen.“ Ashton nickte begeistert und verschwand schnell wieder im Bad um sich fertig zu machen.

Die Routineuntersuchung im Krankenhaus war schnell vorbei. Laut dem Arzt war soweit alles gut verheilt, allerdings sollte er sich bei allem was besondere Anstrengung erforderte zurückhalten. Ashton grinste als er daran dachte. „Was hat er gesagt. Keinen Marathon? Als ob ich jemals so sportlich gewesen wäre.“
Sung Ho sah ihn von der Seite an. „Du bist ja ziemlich gut gelaunt?“, meinte er und musste auch leicht grinsen. Genau genommen war er erleichtert, dass keine bleibenden Schäden entstanden sind.
„Jetzt können wir aber gehen, oder?“, fragte Ashton und Sung Ho nickte. „Aber wenn es dir nicht gut geht musst du es sofort sagen. Versprochen?“ „Versprochen.“, antwortete Ashton.

Nachdem sie wieder im Palast ankamen, griff Sung Ho nach Ashtons Hand. „Dann komm mit.“, und zog ihn hinter sich her.
Gemeinsam gingen beide in Richtung des kleinen Waldes hinter dem Sonnenpalast. „Wo gehen wir hin?“, fragte Ashton. „Das wirst du schon sehen.“
Nachdem sie eine Weile gegangen waren, kamen sie auf die Lichtung mit dem Rebstock. „Kannst du dich an die Legende erinnern, die ich dir erzählt habe?“, fragte Sung Ho. Ashton nickte und sah zu Sung Ho auf.
Sung Ho zog Ashton unter den Baum und kniete sich vor ihm hin. „Ich habe dich hier her gebracht, weil ich möchte, dass wir uns hier ein Versprechen geben.“, erklärte er und sah Ashton an. „Egal was in Zukunft auch passieren mag. Ich verspreche dir, ich werde dich immer lieben. Wenn du gehen würdest, könnte ich nie glücklich werden.“
Ashton sah zu Sung Ho hinab, während ihm die Tränen in die Augen traten. „Ashton, darf ich für immer an deiner Seite bleiben?“, Sung Ho nahm Ashtons Hände in seine. „Ich habe erst begriffen, dass ich dich liebe, als ich dich fast verloren hätte.“ Sung Ho richtete sich auf, während Ashton ihm mit seinem Blick folgte. „Ich liebe dich auch.“, antwortete Ashton und stürzte sich in Sung Hos Arme.
Vorsichtig drückte Sung Ho Ashton von sich weg, um seinen Mund leicht auf dessen weichen Lippen zu drücken.
Engumschlungen die Wärme des Anderen fühlend standen sie noch einige Zeit unter dem Baum und sagten kein Wort.
Nach einer langen Weile, gingen sie langsam Hand in Hand zurück zum Windpalast.
„Die Mörder, die es auf dich abgesehen haben, wurden inzwischen wirklich alle gefasst. Sie können dir nichts mehr antun.“, erklärte Sung Ho leise. „Und der alte König kommt heute auch wieder zurück. Er möchte dich treffen.“ „Wie ist er so?“, fragte Ashton. „Er ist ein alter Mann mit weißen Haaren und einer runden Brille.“ Ashton blieb stehen und drehte sich zu Sung Ho. „In Amerika habe ich schon einmal einen Mann getroffen, auf den diese Beschreibung auch passen würde. Er hat mir damals einen gutbezahlten Job als Butler und Mädchen für alles angeboten. Wenn ich es mir genau überlege, was ist eigentlich aus dem Job geworden?“, überlegte er. „Moment….“, Ashton schaute fragend Sung Ho an. „Könnte es etwa sein, dass dieser Mann….“, er brach den Satz ab und schlug sich mit der Hand vor den Mund. Sung Ho sah ihn an und fing an zu lachen.
„Komm, lass uns meinen Großvater begrüßen. Ich möchte ihn meine Liebe vorstellen.“, liebevoll nahm Sung Ho Ashton in seine Arme und drückte ihn vorsichtig an sich.

Mit einer Verbeugung verabschiedete sich Ashton von dem älteren Mann. Gemeinsam mit Sung Ho ging er zurück in ihr Zimmer. „Ich mag deinen Großvater.“, sagte er gedankenverloren zu Sung Ho. „Er ist wirklich freundlich.“ „Er wird eher langsam senil.“, berichtigte Sung Ho grinsend. Es war ein lustiger Nachmittag gewesen, bei dem Ashton, nachdem er Sung Hos Großvater kennengelernt hatte, sich mit diesem gut unterhalten konnte.
Liebevoll nahm Sung Ho Ashton in den Arm und drückte ihn an sich, bis Ashton leise schmerzvoll aufstöhnte. „Alles in Ordnung?“, fragte ihn Sung Ho besorgt. „Alles OK. Die Umarmung war wohl nur ein bisschen zu fest.“, beschwichtigte Ashton. „Tut mir leid.“, meinte Sung Ho mitleidig.
In ihrem Zimmer angekommen zog sich Ashton um und legte sich hin. Bevor Sung Ho sich ebenfalls ins Bett legte, reichte er Ashton noch ein Glas Wasser und ein Päckchen mit Tabletten. „Du vergisst aber scheinbar nichts?“, fragte er während er grinsend nach dem Wasserglas griff. „Das bestimmt nicht.“, bestätigte Sung Ho.
Vorsichtig nahm Sung Ho Ashton in den Arm und drückte ihn an sich. Arm in Arm schliefen die Beiden ein.

Als Ashton aufwachte, war es noch früh am Morgen und die Gestalt neben ihm schlief noch friedlich. Vorsichtig richtete sich Ashton auf und betrachtete den Mann neben sich. „Ich bin mit einem Prinzen verheiratet.“, ging ihm durch den Kopf. Ein Gefühl, dass er bis dahin noch nie hatte, durchlief ihn. Ashton traten die Tränen in die Augen als er Sung Ho ansah. „Ashton? Guten Morgen.“, verschlafen blickte Sung Ho nach oben. „Guten Morgen.“, antwortete Ashton leise.

„Ashton?“, rief Sung Ho, als er durch die Tür trat. Er sah sich um, konnte ihn aber nirgendwo entdecken. „Wo versteckt er sich nur immer. Und vor allem: Warum?“, fragte sich Sung Ho.
Schon seit drei Wochen ging das nun so. Er hatte das Gefühl Ashton würde ihm aus dem Weg gehen.
Sung Ho blickte in Richtung Bibliothek, als sich dort eine Tür öffnete und Ashton herauskam. „Ashton?“, rief er. Erschrocken blickte dieser auf und drehte sich schnell um, um zu verschwinden.
„Ashton, lass uns zusammen ein Bad nehmen.“, rief er hinter diesem her, aber Ashton verschwand schnell. „Ist irgendetwas passiert?“, fragte sich Sung Ho und starrte hinter dem entschwindenden Ashton her.
Seufzend ging Sung Ho in das Arbeitszimmer. „Was ist nur mit ihm los?“, er starrte auf den Tisch vor sich. Sung Ho blickte auf, als Sekretär Green das Zimmer betrat. „Hoheit!“, begrüßte dieser ihn. „Wissen sie, warum mir Ashton seit Tagen aus dem Weg geht?“, fragte er mit einem Hauch Traurigkeit in der Stimme.
„Ich muss gestehen, dass ich das auch nicht weiß.“, erklärte der Sekretär. „Wenn sie es schaffen, dass er nicht gleich wegläuft, würden sie ihn fragen? Ich komme im Moment einfach nicht an ihn ran.“, bat Sung Ho. „Lassen sie die Tür ein Stück offen, damit ich zuhören kann. Vielleicht erfahren wir so mehr.“
Ashton saß in seinem Zimmer und las gerade ein Buch, als Sekretär Green an seine Tür klopfte.
„Ashton, ich habe ihnen einen Tee gemacht.“, mit dem Tablett in der Hand betrat er das Zimmer.
„Danke.“ „Darf ich sie was fragen?“ „Ja?“, Ashton blickte ihn neugierig an. „Warum gehen sie schon seit Wochen dem Kronprinzen aus dem Weg?“, fragte er direkt. „Ich habe bemerkt, dass er schon seit einiger Zeit sehr schlechte Laune hat und habe mich gefragt, ob sie etwas damit zu tun haben.“, erklärte er.
Ashton schaute ihn traurig an. „Ich habe eine Weile gebraucht, um mit meinem neuen Leben klar zu kommen. Und als ich eines Morgens aufgewacht bin und Sung Ho schlafend neben mir lag, ist mir plötzlich richtig klar geworden, dass ich mit einem Prinzen, einem echten Prinzen verheiratet bin. Seit dem kann ich ihm einfach nicht mehr ins Gesicht schauen.“, Ashtons Stimme wurde zu einem Flüstern. „Und deswegen gehen sie ihm seit Tagen aus dem Weg?“, fragte Mr. Green erstaunt.
Ashton nickte leicht und starrte auf seine Teetasse. Der Sekretär seufzte leise auf und ging zur Tür um sie ganz zu öffnen.
„Hoheit, wie abgesprochen habe ich die Tür nicht geschlossen. Haben sie alles gehört?“, wandte er sich an Sung Ho. Sung Ho betrat mit einem undefinierbaren Gesichtsausdruck das Zimmer. „Ich habe es gehört.“, antwortete er und Ashton fuhr zusammen, als hätte ihn soeben ein Blitz getroffen. „A…a…aber…“, stotterte er nur. Sung Ho ging auf Ashton zu, der an die Wand zurückwich. „Jetzt kannst du mir nicht mehr entkommen.“, Sung Ho griff nach Ashtons Armen und drückte sie an die Wand. „Nein.“, jammerte Ashton. „Letztendlich habe ich dich doch gefangen.“, grinste Sung Ho und zog Ashton in seine Arme. „Ich dachte du müsstest wieder etwas wegen mir ertragen und wollte mich dafür eigentlich entschuldigen.“ „Nein, das nicht.“, antwortete Ashton leise während Sung Ho ihn fest umschlungen hielt. „Bitte warte noch, bis ich mich wirklich an mein neues Leben gewöhnt habe.“, bat Ashton. „Keine Chance.“, stellte Sung Ho richtig. „Ich habe dich endlich nach einer Ewigkeit wieder in meinen Armen. Glaubst du wirklich ich könnte noch mehr Geduld aufbringen?“, siegessicher lachte Sung Ho. Vorsichtig drehte er Ashton zu sich um und sah ihm in die Augen. „Ich brauche dich.“, flüsterte er, bevor er Ashtons Gesicht in seine Hände nahm und ihn langsam zu sich zog um ihm einen fordernden Kuss auf die Lippen zu legen. „Seinen Ehemann zufrieden zu stellen ist der Job einer Frau. Ich kann dir aber dein Egoismus dorthin gehend vergeben.“, murmelte Sung Ho in den Kuss hinein. „Ich werde dich festhalten, bis du bereit bist, meins zu werden.“, erklärte er.
Langsam wanderten seine Hände Ashtons Rücken hinunter um an seinem Gesäßbereich stehen zu bleiben, bevor er über dessen Hüften nach vorne strich um den Hosenknopf zu öffnen und diese herunter zu streifen.
„Bitte nicht.“, stöhnte Ashton auf. Wobei seine Körper reines Verlangen ausdrückte. Ashton hatte das Gefühl sein Körper würde auseinanderbrechen. Von seinen Gefühlen überwältigt gab er sich vollkommen den Berührungen Sung Hos hin. „Hör mir zu.“, sagte Sung Ho. „Ich bin nur ein Mann, der dir vollkommen verfallen ist. Ich liebe dich.“
Unter Tränen sah Ashton zu Sung Ho auf. „Bitte hör auf. Ich ertrage das nicht länger. Mein Herz fühlt sich an, als würde es zerspringen. Es schmerzt und bringt mich zu weinen.“, stöhnte er unter Sung auf. „Ist das so?“, fragte Sung Ho. „Weißt du wie man das nennt?“ „Hä…“, verdutzt starrte Ashton Sung Ho an. Sung Ho beugte sich zu Ashton hinunter und flüsterte ihm ins Ohr. „Das nennt man extrem glücklich.“
Ein strahlendes Lächeln huschte auf Ashtons Gesicht. Langsam zog er Sung Ho näher zu sich und beide versanken in einen tiefen Kuss.
26.5.17 19:40
 
Letzte Einträge: Der Verlobte des Prinzen - Teil 1 (Nach einem Manga von Asuma Risai und Kamon Saeko), Der Verlobte des Prinzen - Teil 2 (Nach einem Manga von Asuma Risai und Kamon Saeko), Der Verlobte des Prinzen - Teil 3 (Nach einem Manga von Asuma Risai und Kamon Saeko), Der Verlobte des Prinzen - Teil 4 (Nach einem Manga von Asuma Risai und Kamon Saeko), Der Verlobte des Prinzen - Teil 5 (Nach einem Manga von Asuma Risai und Kamon Saeko)


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