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Der Verlobte des Prinzen - Teil 4 (Nach einem Manga von Asuma Risai und Kamon Saeko)

Nach dem Mittagessen stand die Limousine schon bereit. Sung Ho ging auf sie zu und gab Ashton ein Zeichen ihm zu folgen.
Als das Fahrzeug das Palastgelände verlies, wurde Ashton aufgeregt. Nun würde er endlich mal etwas mehr von dem Land sehen, in dem er zukünftig leben würde.
Sie fuhren in die Hauptstadt hinein und der Wagen hielt vor einem sehr teuer aussehenden Juwelier. Ashton hielt den Atem an. Hier wollten sie ihre Ringe aussuchen? Er blieb vor dem Laden stehen und schaute durch das Schaufenster. Sung Ho stöhnte auf und griff nach Ashtons Arm um ihn hinter sich her zu ziehen.
Im Laden wurden sie schon erwartete. Der Besitzer persönlich begrüßte seine Gäste sehr zuvorkommend. Wobei er sich vor Sung Ho tief verbeugte. Vor Ashton hielt er sich etwas mehr zurück um ihn besser mustern zu können.
„Haben sie die Ringe schon bereitgelegt?“, fragte Sung Ho. „Hier entlang.“, wies der Juwelier seinen Kunden den Weg.
Nachdem er Sung Ho und Ashton in ein Nebenzimmer geführt hatte, stellte er ein Tablett, welches mit dunkelblauem Samt überzogen war, vor ihnen ab. Darauf befanden sich mehrere Ringpaare, die sie sich anschauten. Sung Ho sah Ashton an. „Was meinst du?“ Ashton blickte ebenfalls auf die Ringe. Er mochte es nicht, wenn sie so protzig waren. Etwas Schlichtes gefiel ihm besser. Also beugte er sich über die Ringe und schaute sie sich genau an. „Hmm…Also… mir würde ja eher etwas Einfacheres besser gefallen.“, meinte er. Sung Ho schaute sich nun ebenfalls die Ringe etwas genauer an. „Zu schlicht dürfen sie aber auch nicht sein.“ Sung Ho griff nach einem Ring, welcher einen auffälligen blauen Stein hatte, der mit kleinen Diamanten eingefasst war. „Was hältst du von dem hier?“, fragte er Ashton und hielt ihm den Ring unter die Nase. Ashton sah ihn schluckend an. „Ähhh…!“, brachte er nur heraus. Dieser Ring musste wahnsinnig teuer sein. Er war sich nicht sicher, ob er so etwas Teures überhaupt haben wollte. Außerdem fand er, dass er eher zu einer Frau gepasst hätte. „Ist das nicht ein wenig zu teuer?“, versuchte er einzuwerfen. „Kümmere dich nicht darum.“, war Sung Hos Antwort.
Geschlagen widmete sich Ashton wieder den Ringen. Ihm stach ein wunderschöner Ring in die Augen. Der Ring war auf den ersten Blick schlicht rund, jedoch befanden sich in den Ring eingefasst rundherum kleine Diamanten, die erst auf den zweiten Blick auffielen. Zögernd zeigte Ashton auf den Ring. „Dieser würde mir, glaub ich, gefallen.“, verlegen schaute er Sung Ho an.
Dieser nahm den von Ashton ausgesuchten Ring an sich und zog ihn Ashton über den Ringfinger der rechten Hand. „Nicht schlecht dein Geschmack.“, anerkennend nickte er. „Okay, dann nehmen wir diese.“, er blickte den Juwelier an. Dieser nickte und fragte Sung Ho: „Möchten sie noch etwas eingraviert haben?“ Sung Ho überlegte kurz und nickte. Dann blickte er Ashton an und bat ihn im Fahrzeug auf ihn zu warten. Ashton sah in irritiert an, nickte dann aber und verabschiedete sich mit einer Verbeugung, bevor er hinausging.
Sung Ho wandte sich wieder an den Juwelier. „Ich möchte in meinen Ring, Ashton und unser Hochzeitsdatum und in Ashtons Ring, Sung Ho und das Datum eingraviert haben.“, verlangte er.
Der Juwelier notierte sich die Angaben von Sung Ho. „In Ordnung. Ich werde die Ringe am Freitag liefern.“, sagte der Juwelier und blickte zu Sung Ho.
„Ich würde gerne noch etwas erwerben. Und zwar suche ich eine Herrenarmbanduhr.“, äußerte Sung Ho einen weiteren Wunsch. „Sehr gerne.“, freute sich der Juwelier und holte eilig ein paar seiner schönsten Modelle hervor. Sung Ho sah sie sich an. Dann griff er nach zwei Uhren und studierte sie genauer. „Hmm, ich denke ich werde diese nehmen.“, meinte er und reichte dem Juwelier eine Uhr, während er die andere wieder zurücklegte. „Selbstverständlich. Möchten sie, dass ich sie einpacke? Oder soll ich sie am Freitag zusammen mit den Ringen liefern lassen?“, fragte er höflich. „Freitag ist in Ordnung. Danke.“, damit erhob sich Sung Ho und verabschiedete sich von dem Juwelier. „Einen schönen guten Tag.“, flötete dieser fröhlich hinter Sung Ho her.

Als Sung Ho sich in die Limousine setzte, sah Ashton ihn an. „Was hast du dort noch gemacht.“ Worauf er: „Nichts Besonderes.“, als Antwort erhielt. Schweigend fuhren sie zurück in den Palast.
Ashton hatte eigentlich gehofft, dass sie sich vielleicht noch etwas die Stadt ansehen würden, aber er wurde enttäuscht. Zu fragen traute er sich aber auch nicht.

Die restliche Woche verlief wie im Fluge. Immer wieder wurde er bei Kleinigkeiten, die die Hochzeitszeremonie betraf gefragt, aber das Meiste wurde dennoch durch Sung Ho geregelt.
Was Ashton allerding auffiel war, dass er sich immer weniger frei bewegen konnte. Immer waren Personen in der Nähe, die ihn beobachteten.
Einmal fragte er Sekretär Green danach, dieser konnte oder wie Ashton das Gefühl hatte, wollte ihm nichts sagen.

Ashton wachte morgens auf und seufzte vor sich hin. Heute würde die Hochzeit stattfinden. Einerseits freute er sich aber andererseits hatte er eher das Gefühl weglaufen zu müssen. Aber das kam wohl nicht infrage.
Ashton schälte sich aus den weichen Laken und ging ins Bad. Genüsslich legte er sich in die große Badewanne und genoss die Wärme des Wassers.
Nachdem er sich noch die Haare gewaschen hatte, stieg er aus der Wanne und begann sich die Zähne zu putzen und zu rasieren, was fast unnötig war, denn trotz seines Alters war sein Bartwuchs eher eingeschränkt. Ashton schaute in den Spiegel, nahm den Fön und trocknete sich die Haare.
Zurück in seinem Zimmer zog er sich an. Der Anzug wurde schon am Vortag geliefert und wartete auf einem Kleiderbügel hängend auf seinen Einsatz.
Ashton betrachtete sich im großen Spiegel, der in einer Ecke seines Zimmers stand. Er drehte sich von einer Seite auf die Andere. Was er sah, gefiel ihm. „Ashton?“, rief jemand vor der geschlossenen Tür. „Ja?“ „Wie weit bist du. Die Zeremonie beginnt in zwanzig Minuten.“, rief Sung Ho wieder. „Ich bin fertig.“, antwortete Ashton. Sung Ho kam ins Zimmer. „Sehr schön.“, meinte er und betrachtete Ashton anerkennend. „Die Zeremonie findet ja in kleinem Kreis statt.“, sagte er zu Ashton. „Aber mein Vater hat mir gerade mitteilen lassen, dass Morgenabend ein Ball stattfinden wird, um dich in die Gesellschaft einzuführen. Ich war zwar dagegen, aber er hat darauf bestanden.“, überbrachte er Ashton die Neuigkeit. Ashton sah ihn erschrocken an. „D…das kann ich nicht.“, murmelte er. „Du schaffst das schon.“, versuchte Sung Ho ihn aufzubauen. „Außerdem hast du gar keine andere Wahl.“, setzte er hinzu. „Ich warte draußen auf dich. Und reiß dich zusammen und blamier mich nicht.“, sagte er und wand sich zu gehen.
Ashton blickte nochmals in den Spiegel, seufzte auf und folgte Sung Ho nach draußen.
Vor der Tür stand eine mit Blumen geschmückte offene Limousine. Sung Ho und Ashton stiegen ein.
Weit würden sie nicht fahren. Die kleine Kapelle in der sie heiraten würden befand sich auf dem Palastgelände und war eher eine Art Tempel. Ashton war einmal dort gewesen, um die Zeremonie zu proben. Da er die Sprache noch nicht fließend sprach, würde sie in beiden Sprachen abgehalten. Was für Ashton eine Erleichterung war.
Als sie aus dem Fahrzeug stiegen, was aus dem Inneren des Tempels leise Musik zu vernehmen.
Durch zwei Diener wurden die Türen des Tempels geöffnet und Sung Ho und Ashton traten Arm in Arm ein. Gemeinsam schritten sie durch den Gang nach vorne, an dem der Priester bereits wartete. Es waren nur wenige Personen aus Sung Hos Familie anwesend. Ashton erkannte Sung Hos Bruder Min Ho und sein Vater, den König. An dessen Seite stand zu Ashtons Überraschung Sekretär Green. Auch Kim Jun Na war da. Eine Frau die Ashton nicht kannte, war in Begleitung eines gutaussehenden älteren Mannes. „Könnte das Sung Hos Mutter sein?“, fragte sich Ashton in Gedanken. Konnte aber seinen Gedankengängen nicht weiter verfolgen, da der Priester mit der Zeremonie begonnen hatte. Ashton war etwas traurig, dass seine alte Tante nicht bei der Zeremonie anwesend sein konnte, war aber anderseits froh, dass sie diese Hochzeit, welche ohne Gefühle stattfand nicht miterleben musste. Es fühlte sich für ihn eher wie die Schließung eines Vertrags als ein Bündnis zwischen zwei Menschen an.

Ashton sah aus dem Fenster. Die Hochzeit war vorüber und er war wieder in seinem Zimmer.
Der Ring, welcher ihn an Sung Ho band, funkelte an seiner linken Hand. Gedankenverloren wanderte sein Blick vom Fenster auf seine Hand. „Ob er mich jemals wenigsten ein klein wenig mögen wird?“, fragte er sich, während er an die Trauung zurückdachte. „Wir kalt Sung Ho doch aussah. So als würde er den Gedanken hassen jetzt an mich gebunden zu sein.“, kam es Ashton in den Sinn. Er sollte nicht hier sein, aber er hatte dennoch nicht die Möglichkeit zu flüchten.
Ashton blickt wieder aus dem Fenster, als jemand laut gegen die Tür pochte. „Herein.“, sagte Ashton traurig. Die Tür öffnete sich und Jun Na betrat den Raum. „Hallo Ashton.“, begrüßte er den Jüngeren.
„Hallo Jun Na. Ist etwas?“, fragte Ashton und wand sich vom Fenster ab um die Aufmerksamkeit auf Jun Na zu richten. „Schrecklich nicht.“, meinte Jun Na und sah zum Fenster. „Das es auch ausgerechnet an eurem lang ersehnten Hochzeitstag regnen muss.“ Es klopfte wieder an der Tür. „Ah ja, ich habe dir etwas mitgebracht.“, meinte Jun Na und nahm ein Servierwagen mit Kaffee und Kuchen in Empfang. „Danke für das Essen.“, Ashton schaute den Älteren dankbar an. „Keine Ursache. Für so eine hübsche Braut doch immer.“, grinste Jun Na. „Hochzeiten sind immer schön anzuschauen. Egal warum sie stattfinden. Aber dir zu verbieten hinauszugehen ist wirklich gemein.“, nachdenklich schaute Jun Na Ashton an. „Dabei hatte ich doch vorgehabt dir das Land zu zeigen.“ „Danke.“, Ashton schaute ihn an. „Wofür?“, fragte Jun Na überrascht. „Dafür, dass du an mich gedacht hast und das du damals meine Tante im Krankenhaus besucht hast.“, erklärte Ashton. „Wovon redest du? Ich habe nie jemanden besucht.“ Verdutzt schaute Ashton Jun Na an. „War es dann vielleicht doch Sekretär Green?“, überlegte er in Gedanken.
In diesem Moment öffnete sich die Tür zu Ashtons Zimmer und Sung Ho kam herein. „Onkel, was machst du hier? Niemand sollte in der Lage sein, dieses Zimmer zu betreten.“ „Ist das so?“, kam die Gegenfrage. „Du solltest jetzt gehen.“, forderte Sung Ho ihn auf. Jun Na stand auf. „“Ja, ja. Die Person die im Weg ist, sollte gehen.“ Jun Na drehte sich zu Sung Ho und legte ihm eine Hand auf die Schulter. Im Vorbeigehen flüsterte er ihm ins Ohr: „Bitte sei etwas netter.“

Nachdem Jun Na verschwunden war ging Sung Ho sofort auf Ashton los. „Was soll das? Direkt nach der Trauung lädst du andere Männer in dein Zimmer ein?“ „Das ist ein Missverständnis. Jun Na war nur hier um mit mir einen Kaffee zu trinken.“ Aufgebracht griff Sung Ho fest Ashtons Arm. „Komm her.“, forderte er in kalt auf und zog Ashton hinter sich her. „Wohin?“, fragte Ashton ängstlich.
Sung Ho zog Ashton zu dessen Bett. „Eigentlich wollte ich zärtlich sein, aber ich denke das ist unnötig.“ Ashton sah Sung Ho mit großen Augen an. „Nein.“, rief er erschrocken, während Sung Ho ihn mit Gewalt auf das Bett drückte und ihm das Hemd aufriss. „Bitte hör auf.“, wimmerte während er unter Sung Ho lag. „Du kannst so laut schreien wie du willst.“, höhnte Sung Ho. „Aber es wird dich hier sowieso niemand hören.“, grinste er höhnisch und öffnete Ashtons Hose.
Während er Ashton auf die Seite drehte, legte er sich hinter ihn und griff mit seiner Hand in dessen Boxershorts. „Ab heute gehörst du mir. Ich werde dir Geld und Ansehen verschaffen. Im Gegenzug dafür verlange ich von dir Befriedigung.“, flüsterte er dabei Ashton ins Ohr. Obwohl dieser sich von Sung Ho ausgenutzt fühlte und unter Tränen die Annäherung Sung Hos über sich ergehen ließ, ließen ihn die Berührungen nicht kalt. Wimmernd wand sich Ashton unter der Berührung Sung Hos. „Bitte hör auf.“, wisperte Ashton, wobei er durch Sung Hos Berührungen immer wieder stöhnen musste. Doch dieser dachte gar nicht daran. „Hat dich schon einmal jemand berührt, wie ich dich berühre?“, fragte er mit ausdrucksloser Stimme. „Hat dich schon einmal ein anderer Mann so gehalten? Antworte mir sofort.“, verlangte er bestimmt. „N…nein!“, stöhnte Ashton unter Tränen.
„Verstehst du es jetzt. Niemandem, absolut niemandem ist es erlaubt dich so zu berühren, wie ich dich berühre. Hast du das verstanden?“, fragte Sung Ho von oben herab.
Sung Ho drehte sich mit Ashton im Arm, sodass er auf diesem lag. „Sag, dass du mich liebst?“, befahl er. „Oder willst du, dass ich dich schlecht behandele?“ „Nein.“, jammerte Ashton leise. Ashton wusste nicht wie ihm geschah, diese Gefühle die gerade auf ihn einstürmten, er konnte sich nicht entscheiden, wie er reagieren, was er tun sollte. „Warum, warum gerade jetzt. Warum verlangt Sung Ho das ich diese Worte sage?“, die Gedanken rasten durch Ashtons Kopf und überfluteten ihn. „Sag es jetzt?“, herrschte Sung Ho ihn an, während er ihn nahm. „Ich…“ „Ich kann dich nicht hören.“, unterbrach ihn Sung Ho. „Ich liebe dich.“, brach es lauter aus Ashton heraus. „Sag es noch mal.“ „Ich liebe dich.“, schluchzend klammerte sich Ashton an Sung Ho, während dieser ihn zum Höhepunkt brachte.
„Du gehörst mir.“, sagte Sung Ho, während er sich neben Ashton auf das Bett legte und sich zu diesem drehte.
Ashton zog schluchzend die Decke über seinen entblößten Körper. Vorsichtig nahm Sung Ho Ashton in den Arm und streichelte dessen Rücken bis dieser eingeschlafen war.
Sung Ho stieg vorsichtig aus dem Bett und schlich sich leise aus dem Zimmer.

Min Ho und Jun Na saßen zusammen im Salon des Mitternachtspalastes und tranken Wein.
Jun Na schaute aus dem Fenster und beobachtete das Geschehen. „Seit wann wurden die Palastwachen so aufgestockt. Ist etwas passiert?“, fragte er Min Ho und blickte ihn an.
Dieser saß gelangweilt auf einem Sofa und nippte an seinem Weinglas. „Das liegt wahrscheinlich daran, dass es Informationen gibt, dass ein Attentat auf Ashton geplant wurde.“, meinte er.
„So wie es aussieht gibt es eine Gruppe, die verhindern will, dass Sung Ho den Thron besteigt und will, dass sein Einfluss immer mehr abnimmt.“, erklärte er weiter.
Jun Na sah Min Ho geschockt an. „Darum nehmen sie alles so genau, aber warum konnte ich dann eben so einfach in Ashtons Zimmer gelangen?“, fragte er sich. „Und du machst nichts?“, empört schaute Jun Na Min Ho an. „Die Sache bis hierhin voran zu treiben, ist alles was sie tun können.“, emotionslos sah er Jun Na an. Dieser seufzte auf. „Du bist so kalt wie eh und je.“

Inzwischen war einige Zeit vergangen und Sung Ho ging nochmals zu Ashtons Zimmer.
„Ashton?“, rief er und betrat den Raum. Sung Ho sah sich um, konnte aber Ashton nicht entdecken. Auch die Überdecke des Bettes war nicht mehr da. Voller Sorge rief Sung Ho nochmals Ashtons Namen, aber er erhielt keine Antwort. „Wo ist er jetzt schon wieder?“, Sung Ho wurde langsam wütend. Es dürfte für ihn doch eigentlich gar nicht möglich sein zu verschwinden.

Ashton hatte die Decke um sich geschlungen und ging auf sein Handy blickend, barfuß durch die Gänge des Windpalastes. Es störte ihn nicht, dass er kalte Füße bekam. Er wollte nur mit seiner Tante reden. Nachdem er Jun Na gefragt hatte und dieser meinte, dass er nicht der Besucher war, wollte er diese nun fragen, wie dieser ausgesehen hatte.
Endlich hatte er einen guten Empfang. Ashton wählte die Nummer seiner Tante. „Tante Vera? Ich bin es Ashton. Es tut mir leid, dass ich dich nicht früher anrufen konnte.“ „Ashton?“, kam es erleichtert, von anderen Ende, zurück. „Ich habe gehört, dass du nicht mehr in dem Haus lebst. Ich habe mir solche Sorgen um dich gemacht.“ „Ich…ich bin jetzt in Kortana, das liegt in Asien.“, stotterte Ashton leise ins Telefon. „Was machst du so weit weg?“, fragte ihn seine Tante. „Ich weiß, es ist sehr weit, weit weg.“, seufzte Ashton mit tränenerstickter Stimme und legte eine Hand an die Fensterscheibe und starrte aus dem Fenster. „Tantchen, warum ich eigentlich anrufe, erinnerst du dich noch daran, wie die Person aussah, die dich im Krankenhaus besucht hat.“ „Aber natürlich. Er kam mir vor wie ein Prinz aus einem Märchenland, mit seiner stolzen Haltung, seinen blauen Augen und dem blonden kurzen Haar.“, erklärte ihm seine Tante begeistert. „Er hat mir damals versprochen, dass er sich gut um dich kümmern würde und sagte, dass ich mir keine Sorgen um dich machen müsste.“
Ashton riss die Augen auf. „Das kann nicht sein.“, dachte er. „Oder doch?“ Ashton verabschiedete sich schnell von seiner Tante und legte auf. Gedankenverloren schaute er aus dem Fenster. „Was bedeute ich ihm?“, fragte er sich immer wieder. „Warum verhält er sich immer so abweisend und kalt, aber auch gleichzeitig so fordernd. Als würde er etwas von mir erwarten.“, überlegte Ashton.

Sung Ho lief durch den Palast. Ashton konnte diesen ja nicht verlassen haben. Also musste er hier irgendwo sein. „Ashton!“, rief er mehrmals. Als er um die Ecke bog, sah er Ashton, wie er aus dem Fenster auf den Palasthof sah. „Wo treibst du dich rum?“, wütend, aber auch etwas erleichtert sah er Ashton an. „Und dann auch noch so! Geh zurück in dein Zimmer.“, sagte er bestimmt. „Ich…Es tut mir leid.“, antwortete Ashton mit brüchiger Stimme. Sung Ho wand sich um und Ashton folgte ihm. Als beide ihn Ashtons Zimmer ankamen, fing Sung Ho an sich auszuziehen.
Ashton sah ihn mit großen Augen an. „Werden wir zusammen schlafen?“, fragte er Sung Ho. Dieser sah ihn an. „Ist das ein Problem?“, kam die Gegenfrage, während Sung Ho ihn mit blitzenden Augen ansah und auf ihn zukam. Sung Ho zog Ashton hinter sich her und lies sich mit diesem auf das Bett fallen. „Ich glaube das war genug für heute.“, wisperte er Ashton ins Ohr. „Du solltest jetzt schlafen.
26.5.17 19:38
 
Letzte Einträge: Der Verlobte des Prinzen - Teil 1 (Nach einem Manga von Asuma Risai und Kamon Saeko), Der Verlobte des Prinzen - Teil 2 (Nach einem Manga von Asuma Risai und Kamon Saeko), Der Verlobte des Prinzen - Teil 3 (Nach einem Manga von Asuma Risai und Kamon Saeko), Der Verlobte des Prinzen - Teil 5 (Nach einem Manga von Asuma Risai und Kamon Saeko), Der Verlobte des Prinzen - Teil 6 (Nach einem Manga von Asuma Risai und Kamon Saeko)


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